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Klarheit, Transparenz und Fairness – ein Plädoyer für mehr Offenheit.

Ein erster Ansatz eine Antwort kann mit folgenden Begriffen umschrieben werden: Offenheit, Klarheit, Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, sowie mit dem aus der englischen Adelsethik stammenden Begriff Fairness. Auch ist damit gemeint, was wir mit dem heute oft gehörten Wort Transparenz benennen. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Durchsichtigkeit, also den gläsernen Bürger und Mitmenschen, dessen Verhältnisse und Beziehungen total offengelegt werden müssen. Nein, die privacy, um ein weiteres englisches Wort einzuführen, muss gewahrt bleiben. Und doch muss ich mich, um Vertrauen herstellen zu können, ein Stück weit öffnen, muss bereit sein, von mir etwas preiszugeben, dem anderen mit »offenem Visier« zu begegnen. Gerade das macht es ja so schwierig, mit notorisch misstrauischen Menschen ins Gespräch zu kommen: Dass sie nichts und niemanden an sich heranlassen, sich abschotten, »zumachen«. Da fällt es schwer, zu ihnen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Quelle: Bilgri, A. (2009) Herzensbildung ein Plädoyer für das Kapital in uns. München: Piper.

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