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Neue Studenten sind da!

Kommunikationsmanagement in den sozialen Medien

Auch diesen Sommer kann die STEAUF-Werkstatt vier Studenten begrüßen, die bis Ende September ihr Praktikum bei Stefanie Aufleger absolvieren werden. Die Soziologie-Studenten Max Steiner, Ben Zagdsuren, Hannah Gröner und Markus Waldraff sowie die Literaturwissenschaftler Nadine Jäger und Felix Flesch  freuen sich auf die großen Ziele in den kommenden acht Wochen.
Die beiden wichtigsten Themenblöcke für das Team sind „Bildung versus Lernen“ und „Heim versus Heimat“.

„Heim vs. Heimat“: (Alters-)Heime werden immer natürlicher. Doch die Betroffenen spüren dort meist kein Heimatgefühl, in dem sie sich wohlfühlen können, für sie bleibt es nur ein Heim.

Mit „Bildung versus Lernen“ wird vor allem auf die Fort- und Weiterbildung der Bildungseinrichtungen im Bereich Erwachsenenbildung abgezielt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausbildung zu handwerklichen Berufen: Ziel ist es, das Handwerk wieder attraktiver zu präsentieren. Denn das „goldene Handwerk“ klingt nicht mehr: Mit dem STEAUF-Marketingkonzept sollen zukünftige Generationen erneut von der Faszination des Handwerks begeistert werden.

In Zusammenarbeit mit Rita Hafner-Degen, Leiterin des Regionalbüros des Netzwerks Fortbildung / Landkreis Konstanz / Baden-Württemberg analysieren die Studenten verschiedene Studien im Bildungsbereich. Darüber hinaus werden moderne Forschungsergebnisse über Lernen hinzugezogen, u.a. von den Neurowissenschaftlern Prof. Dr. Gerald Hüther und Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. Wertvolle Erfahrungsberichte über Veränderungsprozesse in der Organisations- und Teamentwicklung bringen Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger und Dietmar Schrey von Business-Reframing mit ein.

Alle Erkenntnisse fließen in das neue Lernkonzept der STEAUF-Werkstatt ein, um die Veränderungsprozesse in der Erwachsenenbildung entsprechend dem Vorbild „Wie lernt ein Kind?“ neu auszurichten. Das Studenten-Team stellt sich der Aufgabe, mit einem frischen Kommunikationskonzept diese Begeisterung erneut zu entfachen und das „goldene Handwerk“ wieder zum Klingen zu bringen.
Bei „Heim versus Heimat“ fällt der Fokus auf die Wohn- und Lebensform von älteren Menschen. Oft werden diese in Altersheime gesteckt, wo sie unter sich und teilweise ausgeschlossen aus dem alltäglichen Leben sind. Hinzu kommt, dass das Pflegeschlüssel oft zu gering ausfällt, das heißt, es herrscht ein akuter Mangel im Pflegepersonal. Die Folgen sind gravierend: stockende Veränderungsprozesse, Unterversorgung (körperlich und emotional), Stress und hohe Krankheitsraten unter den Mitarbeitern, mangelnde Motivation. Das STEAUF-Studententeam untersucht in diesem Themenbereich, wie neue Wohnformen von älteren Menschen aussehen können. Darüber hinaus werden Konzepte erstellt, wie die Organisations- und Teamentwicklung der Pflegehäuser verbessert werden kann, damit ein effizientes und motiviertes Arbeitsklima geschaffen wird.

„Bildung vs. Lernen“: Heutzutage wollen die Meisten studieren gehen, einen akademischen Titel erreichen. Dabei wird das praktische Lernen in die Ecke gedrängt, übersehen und kaum noch beachtet.

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