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Armut in der reichen Schweiz

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Im Jahr 2014 waren 6,6 Prozent der Schweizer Bevölkerung arm, 13,5 Prozent armutsgefährdet und 4,6 Prozent mussten materielle Entbehrungen hinnehmen. Diese Zahlen zur Armut in der Schweiz veröffentlichte das Bundesamt für Statistik letzte Woche in der Erhebung Armut und materielle Entbehrung.

Als arm gelten Personen, die aufgrund fehlender finanzieller Mittel kein gesellschaftlich integriertes Leben führen können. Armutsgefährdet sind Personen, deren Äquivalenzeinkommen deutlich unter dem üblichen Einkommensniveau der Schweiz liegt. Personen mit materiellen Entbehrungen können sich mindestens drei von neun europaweit koordinierten Kategorien nicht leisten, wie zum Beispiel die Wohnung ausreichend zu heizen. Detaillierte Informationen stellt das Bundesamt für Statistik zur Verfügung.

Trotz alledem ist die Schweiz weiterhin eines der reichsten Länder Europas. Ein Indikator dafür ist etwa das Bruttoinlandsprodukt. Im Jahr 2015 lag die Schweiz mit einem BIP von geschätzt rund 82.180 US-Dollar pro Kopf auf dem zweiten Platz der Länder mit dem größten BIP pro Kopf weltweit.

Im europäischen Vergleich war dementsprechend die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation des Haushaltes in der Schweiz mit am höchsten. Insgesamt gaben 85 Prozent der Bevölkerung eine mittlere bis hohe Zufriedenheit mit ihrer Finanzsituation an. Dies liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 62 Prozent.

Die Infografik zeigt Daten zur Armut in der Schweiz und zur Zufriedenheit mit der finanziellen Situation.

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