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Irgendwas mit … PULS

Der Begriff „Puls” wird meist im medizinischen Kontext verwendet. Ärzte messen den Puls und kontrollieren den Blutdruck ihrer Patienten. Oder wir verwenden den Begriff „Impuls” und meinen damit den Anstoß, um einen Gegenstand oder auch einen Prozess in Bewegung zu setzen. Auch der Begriff „Pulsation” ist uns vertraut, wenn wir eine periodische, schwankende Bewegung beschreiben.
Doch was hat Puls im Kontext mit lebendigen Unternehmen gemeinsam? Eine ganze Menge!

Was hat Puls mit Unternehmen zu tun?

Lassen Sie uns den Begriff „Puls” auf Unternehmen übertragen. Gerade wenn wir über lebendige Unternehmer sprechen, ist es durchaus interessant, dieselbigen auf Herz und Nieren zu prüfen. Wie geht es dem Unternehmen? Ist es gesund?
Doch worauf achtet ein Business-Doc beim Gesundheitscheck? Zum einen prüft er die Reflexe. Über den gezielten Schlag mit dem Hämmerchen auf das Knie erkennt er, ob auf einen Impuls überhaupt ein Reflex folgt. Der Business-Doc prüft: Kommen Impulse beim Unternehmen an? Erfahren Entscheidungsträger, welche Meinungen, Wünsche, Bedürfnisse Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten an das Unternehmen richten? Mindestens genauso wichtig sind die ausgehenden Impulse: Welche Impulse gibt das Unternehmen an sein Umfeld? Kommen diese Impulse an? Werde sie angenommen, gar weitergegeben? Können sie verstanden werden und stoßen sie auf Resonanz?
Als nächstes checkt der Business-Doc den Blutdruck: „Läuft was?”, das ist die Frage, die er Unternehmern stellt. Bei vielen herrscht hektische Betriebsamkeit. Alle Mitarbeiter rennen, ein Projekt wird nach dem anderen durchgezogen – oftmals auch viele gleichzeitig und parallel. Eine alte Weisheit besagt: Viel hilft nicht immer viel! Der Umsatz allein macht ein Unternehmen nicht unbedingt stark. Es kommt eben auch auf die Qualität an. Es gilt herauszufinden, welche Betriebsprozesse das Unternehmen stärken oder gar schwächen. Herrscht im Unternehmen ein starker Druck, der die Mitarbeiter „vermeintlich” antreibt und auf ihnen lastet? Läuft im Betrieb alles rund? Sind Projekte blockiert? Wo bleiben sie „hängen” und gehen nicht weiter?
Am Ende zeigen die Ergebnisse, ob das Unternehmen wächst.
In meinen Coachings habe ich immer wieder festgestellt, dass Menschen Umsatz von Gewinn nicht zu unterscheiden wissen. Viel Umsatz ist schön, im Betrieb läuft was. Doch ob der Mehr-Aufwand letztlich erfolgreich ist, zeigt sich daran, ob am Monatsende etwas übrig bleibt.
Projekte, die viel Zeit und Kraft kosten, belasten das Unternehmen und seine Mitarbeiter: Mitarbeiter brennen aus, werden krank, das Unternehmen zahlt drauf. In diesen Fällen wäre es besser gewesen, den Auftrag abzulehnen oder zu verschieben.

Was ist Pulsation?

In der Natur erleben wir verschiedene Bewegungsformen. Eine Dynamik ist die Pulsation. Voraussetzung für eine pulsierende Bewegung ist die Existenz einer Kraftquelle. Am Quellpunkt tritt der Kraftstrom hervor und breitet sich in konzentrischen Kreisen aus.
Denken Sie bei diesem Beispiel an einen tropfenden Wasserhahn, dessen Tropfen auf die Wasseroberfläche trifft. Der natürliche Kraftfluss entspringt aus der Mitte. Dort wo der Tropfen die Wasseroberfläche berührt, breitet sich die Kraft in konzentrischen Kreisen aus. Stößt der wellenförmige Impuls an Grenzen, wird die Bewegung durchbrochen und es kommt zum Rückfluss. Diesen Impuls, von der Mitte nach außen und von den Grenzen nach innen, nehmen wir als pulsierende Bewegung wahr. Das ist Pulsation.
Diese Dynamik finden wir auch in der Kommunikation. Eine detaillierte Beschreibung des Pulsationsmodels finden Sie im Kapitel 2.4 Kommunikation.

Herzrhythmus in Unternehmen

Von Zeit zu Zeit erstellen Mediziner bei ihren Patienten ein Elektrokardiogramm, kurz EKG genannt. Damit stellen sie alle elektrischen Vorgänge im Herzmuskel grafisch dar. Beim EKG geht es den Medizinern darum, die Summe aller Herzaktivitäten aufzuzeichnen, um gegebenenfalls rhythmische Störungen zu erkennen.
Den Rhythmus eines lebendigen Unternehmens zu prüfen, ist genauso wichtig. Von Zeit zu Zeit sollten Unternehmen bei ihrem Business-Doc ein Betriebs-EKG machen, um mögliche Störungen frühzeitig zu erkennen.
Wie sieht der Herzrhythmus in Unternehmen aus? Lebendige Organismen gestalten ihre Abläufe meist in einem Triple-Impuls. Man könnte auch sagen: Alle Lebewesen tanzen meist im Walzertakt durchs Leben!
Das Prinzip von Einatmen, Sauerstoff-Austausch und Ausatmen nennen wir Triple-Impuls. Es ist die Grundlage unserer Existenz.
Beim Herz-Kreislauf-System beispielsweise haben wir drei verschiedene Phasen. In der ersten Phase geht es um die Aufnahme: Wir atmen ein und nehmen Sauerstoff auf. In der zweiten Phase transportieren wir den Sauerstoff durch unser System und tauschen Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid in unseren Zellen aus. Und es gibt die dritte Phase – das Ausatmen – wo Kohlenstoffdioxid unseren Körper verlässt. Dieser Vorgang wiederholt sich – bis zum Lebensende!

Der dreifache Impuls unseres Herz-Kreislauf-Systems lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen, u. a. auf den Geldfluss in Unternehmen. Auch hier gibt es drei Phasen. Die Erste: Unternehmen nehmen Geld ein. Zweitens: Das Geld dient zur Versorgung des eigenen Organismus, zur betrieblichen Kostendeckung. Drittens: Unternehmen geben das Geld auch wieder aus: Sei es für Neuanschaffungen oder in Form von Investitionen, wie etwa zum Ausbau und zur Erweiterung des Firmenstandortes.
Aus dem Herz-Kreislauf-System können wir ablesen, dass die betrieblichen Ausgaben in drei gleichen Teilen zu erfolgen haben: für sich selbst, in Neues und in Andere!
Den Triple-Impuls finden wir übrigens auch in unserem Ernährungskreislauf wieder. Wir Menschen nehmen Nahrung auf, indem wir essen. Wir verdauen die Nahrung, versorgen unseren Körper mit Nährstoffen. Alles, was wir nicht verwerten können, geben wir wieder ab und scheiden es aus.

EXKURS

Der Triple-Impuls unseres Herzschlags, also das Diagramm, welches der Arzt beim EKG erstellt, zeigt noch ein anderes Phänomen:
Der Herzrhythmus ist in einem organischen Proportionsmaß. Die zeitlichen Abstände zwischen dem ersten und dem zweiten Herzschlag und dem zweiten und dem dritten Schlag betragen exakt 1:1,6.
Diejenigen Leser, die sich schon intensiver mit den natürlichen Abläufen und Proportionen auseinandersetzt haben, kennen diesen Intervall zum Beispiel aus der Musik oder der Architektur als Goldenen Schnitt. Das Proportionsmaß 1:1,6 gilt als natürliche Proportion oder göttliche Ordnung. Interessant ist bei der Impulsfolge die Pause.

Man könnte fragen: Wann setzt die Natur eine Pause, um Leben harmonisch und stabil zu gestalten?
Das goldene Proportionsmaß lässt sich vielfältig auf Unternehmen übertragen. Zum einen in Form von räumlichen Proportionen. Zwischenzeitlich ist bekannt, dass Menschen in Räumen, die im Goldenen Schnitt gestaltet sind, effizienter und harmonischer arbeiten, als in solchen, in denen darauf nicht geachtet wurde.
Zum anderen lassen sich in Unternehmen auch zeitliche Proportionen natürlich gestalten: Wie plane ich ein Projekt? In welchen Zeitintervallen bearbeite ich meine Aufgaben? Wann mache ich Pausen?
In stark effizienz-optimierten Zeiten gerät oftmals die Bedeutung und Wichtigkeit von Pausen in Vergessenheit. Wir streben nach Fortschritt; wollen immer höher, schneller, weiter vorankommen. Paradoxerweise entfernen wir uns darüber immer mehr vom Wesentlichen – von uns selbst!
Das Wesentliche passiert in den Zwischenräumen, in den Pausen.
Jedes Jahr können wir das in den Jahreszeiten der Natur beobachten. Wir haben Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In der Winterpause ist Ruhe angesagt. Die Natur sammelt ihre Kraft, um im Frühjahr wieder neu zu erblühen.


Im STEAUF-Spiel befassen sich die Spieler mit den natürlichen Impulsen, die lebendige Unternehmen am Leben erhalten und mit Kraft versorgen.

Auszug aus dem Buch von Aufleger, Stefanie (2019): Lebendige Unternehmen spielen!

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STEFANIE AUFLEGER

Lebendige Unternehmen lernen von der Natur! Nach diesem Leitsatz lebe und arbeite ich seit vielen Jahren. Gern teile ich meine Erfahrung mit anderen Unternehmer*innen, Führungskräften und Start-ups.

Meine Spezialgebiete sind: Führungsfragen, Betriebsentwicklung, Strategische Kommunikation, Krisen- und Konfliktmanagement. In der Supervision lege ich meinen Fokus auf die Bedürfnisse meines Gegenübers. Meine Impulse dienen der Motivation, der Reflexion, der Orientierung und der Ermutigung, den nächsten Schritt gehen zu können. Ab und an gibt es auch mal eine „Kick-in-my-Ass“-Ansage. Natürlich wertschätzende und nur dann, wenn es dem Vorankommen dient ;o)

Gern lade ich Sie in die STEAUF-Werkstatt nach Konstanz ein. Ein Austausch ist jedoch auch via Telefon oder Zoom/Skype-Meeting möglich. Terminanfragen bitte an kontakt@steauf.de.

Ich freue mich auf Sie!

Herzlicher Gruß
Stefanie Aufleger

TERMINANFRAGE

NATÜRLICH möchte ich mehr über das STEAUF Prinzip "LERNEN VON DER NATUR" erfahren.
Ich interessiere mich für einen kostenlosen Gesprächstermin (ca. 30 Min) mit Stefanie Aufleger in der STEAUF-Werkstatt.

Ein Gespräch wäre für mich am besten
telefonischvia Zoom/Skypein Verbindung mit einem persönlichen Besuch in der STEAUF-Werkstatt

Bitte kontaktieren Sie mich, wegen eines Terminvorschlags.


Lebendige Unternehmen lernen von der Natur. Seit Millionen von Jahren gestaltet die Natur ihre lebendigen Organismen höchst effizient, nachhaltig und gemeinwohlorientiert. Wäre es nicht sinnvoll, ein so erfolgreiches Wachstumskonzept auf Unternehmen zu übertragen? Genau das macht Stefanie Aufleger. Mit dem STEAUF Spiel zeigt sie den Weg auf, um lebendige Unternehmen zu gestalten. Spielerisch einfach lernen Unternehmen vom Best-Practice-Partner: Der Natur selbst.

Natürlich Wachstum – Das STEAUF-Prinzip zeigt lebendigen Unternehmeneinen natürlichen Weg aus der Krise. Inspiration bietet das virtuelle Wirtschaftsbuch „Lebendige Unternehmen spielen!“ als 360-Grad-VR-Rundgang.

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