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Irgendwas mit … IDENTITÄT?

Das Unternehmen

Das Besondere einer Gruppe, im Vergleich zu einem einzelnen Menschen, ist, dass sich in der Gruppe verschiedene Individuen zusammenfinden. Jeder Einzelne bringt seine Persönlichkeit mit ein. Das Gruppenfeld, also das Kollektiv, ist somit die Summe aller Individuen. Mehr noch: Das Kollektiv bildet darüber hinaus ein eigenes Wesen und entwickelt einen eigenen Charakter, eigene Verhaltensmuster, eine eigene Kultur. In Unternehmen ist das die Unternehmenskultur.
Das Wesen des Kollektivs muss größer sein als die Summe ihrer Individuen. Dies zeigt sich beispielsweise in Unternehmen immer dann, wenn einzelne Mitglieder das Unternehmen verlassen. Oftmals wirkt der durch sie geprägte Unternehmensgeist weiterhin. Zum Beispiel lässt sich die Vertrauenskultur, die von Führungskräften lange Zeit vernachlässigt wurde, auch bei einem Chefwechsel nicht von einem Tag auf den anderen herbeizaubern. Selbst wenn die neue Führungskraft vertrauenswürdig ist, pflegen Betriebssysteme ihre Misstrauenskultur weiter, einfach deshalb, weil sie es so gewohnt sind.
Ob Entscheidungen einer Führungskraft akzeptiert und umgesetzt werden, hängt von folgenden drei Fragen ab: Wissen alle Bescheid? Haben alle verstanden, worum es geht? Sind alle damit einverstanden?
All diese Fragen werden auf acht Themenfeldern im STEAUF-Spiel beantwortet.

 IDENTITÄT

In der Unternehmenswelt kennen wir den Begriff Identität aus dem Marketing. Da sprechen wir von Corporate Identity und verstehen darunter das Gesicht eines Unternehmens.
Aus meiner Sicht ist die Identität eines Unternehmens vergleichbar mit einer Kontaktanzeige. Das Logo entspricht dem Foto, auf dem dem ich zu sehen bin. Natürlich könnte ich statt des eigenen Fotos auch eines meiner Nachbarin verwenden. Vielleicht hätte ich damit sogar bessere Chancen bei der Partnervermittlung. Was passiert aber, wenn die Interessenten mit der Realität konfrontiert werden und ich vor ihnen sitze?
Ungeachtet dessen, wer tatsächlich hübscher ist, wird bei meinem Gegenüber die erste Enttäuschung entstehen. Denn der erste Eindruck anhand des Bildes deckt sich nicht mit der Erfahrung beim zweiten Hinsehen.
Das ist ein grober Fehler. Durch diese Täuschung habe ich meine Authentizität gefährdet und meinen Vertrauensbonus verspielt. Es wird sehr schwierig werden, neues Vertrauen aufzubauen, denn für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
In Unternehmen ist das nicht anders. Den ersten Eindruck, den ein Kunde oder Mitarbeiter von einem Unternehmen bekommt, prägt die weitere Geschäftsbeziehung. So ist das freundliche Gesicht des Mitarbeiters am Empfang genauso ein Aushängeschild für das Unternehmen, wie die Werbematerialien am Messestand. Alles Sichtbare drückt den Geist des Unternehmens aus und verrät dem aufmerksamen Beobachter, mit wem er es zu tun hat. Jede weitere Abweichung vom ersten Eindruck führt unmittelbar zur Enttäuschung.
Das Gesicht eines Unternehmens ist nicht beliebig. Zugegebenermaßen entsteht bei manchen Unternehmen der Eindruck, die Identität werde von den Grafikern oder Mediengestaltern bestimmt. Sie geben mit ihrem Logo oder Slogan dem Unternehmen ein neues Gesicht. Oftmals gilt: Ein guter Slogan muss witzig sein, frech, kreativ und lässig. Ob die Botschaft deckungsgleich ist mit der Realität, scheint niemand zu hinterfragen. Mein Opa brachte es einmal auf den Punkt, als er den Werbeslogan einer Firma wie folgt kommentierte: „So an saudommr Schbruch, der au nedd bessr wird, wenn man’ laufend widdrhold.” (aus dem Schwäbischen übersetzt: Ein saudummer Spruch wird auch bei häufiger Wiederholung nicht besser.)
Das Gesicht eines Unternehmens sollte der Inhaber selbst bestimmen. Energetisch betrachtet ist er es im Wesentlichen, der dem Unternehmen seine Lebenskraft, seine Persönlichkeit, seine personality verleiht. Die Ursprungsabsicht des Unternehmers gibt bei der Unternehmensgründung den Kurs für den unternehmerischen Weg vor.
Die Absicht ist die zweithöchste Frequenz der höheren geistigen Fähigkeiten des Menschen. Diese Frequenz ist Ausdruck des menschlichen Wesens und zugleich dessen „Schicksalskraft”. Mit Kraft seiner Absicht bestimmt der Unternehmer die Unternehmensentwicklung.
Von Anfang an, also bereits bei der Unternehmensgründung, materialisiert sich dessen energetische Ausstrahlung. Sie drückt sich in allem aus, was der Unternehmer hervorbringt: Logo, Geschäftsausstattung, Produkte, etc.. Der Herzschlag des Unternehmers pulsiert und wird zudem zum Motor des Unternehmens. Seine Lebenskraft geht in Resonanz mit der Unternehmensmitte, dessen Ausstrahlung nach außen wirkt.
Die Ausstrahlung des Logos sollte deshalb mit der Ausstrahlung des Unternehmers identisch sein. Erinnern wir uns an die Kontaktanzeige: Mit welchem Erscheinungsbild möchte ich auf mich aufmerksam machen? Es ist sinnvoll, das passende Bild und passende Logo zu wählen, um die richtige Zielgruppe anzusprechen. Und – was viele Unternehmen häufig missachten: Das Logo sollte auch immer wieder mal überarbeitet und aufgefrischt werden. So wie mein Foto eben auch: Mit einem Foto von vor einigen Jahren werde ich einerseits überraschen, kann andererseits beim persönlichen Kontakt nur enttäuschen. Meine Authentizität sinkt gegen Null.
Der Volksmund spricht oft das aus, was uns im Wesentlichen noch unbewusst ist. Sätze wie „er hält seinen Kopf dafür hin” oder „er ist das Gesicht des Unternehmens” beschreiben den direkten Zusammenhang zwischen dem Funktionsträger im Unternehmen und dem Menschen, der seinen „Geist”, seine Persönlichkeit auf das Unternehmen überträgt.
Um den Zusammenhang besser zu verstehen, betrachten wir das Energiefeld des Unternehmers, die Aura des Menschen: Das oberste Frequenzband in der menschlichen Aura nennen wir Persönlichkeit, oder auch Wesensschwingung. Das unterste Frequenzband nennen wir Vitalität. Wir haben also zwei Frequenzbänder: eine geistige Kraft – auch Yang-Kraft genannt – und eine materielle Kraft, die Yin-Kraft. Dort wo sich beide Frequenzbänder überschneiden, also in der Schnittmenge, entsteht eine neue Mitte: Das Herz ist die pulsierende Mitte, die Energieversorgung des Organismus.

WIE LÄSST SICH DIESES MODEL AUF UNTERNEHMEN ÜBERTRAGEN?

Die gute Nachricht vorweg: Wir müssen nichts tun, um die Energieverhältnisse des Menschen auf Unternehmen zu übertragen. Es geschieht von allein. Die Persönlichkeit des Unternehmers wirkt als oberste Frequenz im Unternehmen. Wir nennen sie Identität. Ebenso wirkt sich die Vitalität des Unternehmers auf den Geld- und Warenfluss im Unternehmen aus. Ich möchte es an einem Beispiel verdeutlichen: Der Name des Unternehmers, dessen Haltung, dessen Vision und Absicht ist identitätsstiftend. Spätestens dann, wenn ein Unternehmer unsympathisch wirkt, lässt sich am „schlechten Ruf” des Unternehmens die Verwandtschaft zum Identitätsstifter erkennen.
Auch beim Geld- und Warenfluss ist der Einfluss des Unternehmers ablesbar. Bricht sich der Unternehmer ein Bein, ist die Beweglichkeit des Unternehmens gestört. Würde man zeitgleich ein Blick in die Betriebsbücher werfen, erkennt man auch in der Warenlieferung bzw. bei Zahlungseingängen und -ausgängen Störungen.
Der stärkste Einfluss des Lebenskraftfeldes von Unternehmern auf ihre Unternehmen lässt sich im Zentrum erkennen. Störungen, die das Unternehmen im Kern berühren, sind meist ausgelöst durch Herzstörungen des Unternehmers. Unregelmäßigkeiten in der Versorgungszentrale des Menschen, also Probleme am Herzen, zeigen sich immer auch als Versorgungsthematik im Unternehmen selbst. Dort nimmt man sie nur nicht entsprechend wahr, bzw. vermutet die Ursache an einer anderen Stelle.
Die Wissenschaftler unter Ihnen mögen laut aufschreien. Ich höre Ihren Ruf nach empirischen Beweisen. Ich sage es Ihnen gleich: Mir liegt keine wissenschaftliche Studie vor, die das oben beschriebene Phänomen belegt. Dennoch möchte ich Ihnen meine Erkenntnisse über die energetischen Zusammenhänge zwischen Unternehmern und deren Unternehmen nicht vorenthalten, die sich allein aus meinem Erfahrungsschatz als Unternehmensberaterin speisen. Seit Jahren beobachte ich diese Phänomene bei meinen Kunden. Über viele Jahre hinweg suchten sie nach Patentrezepten für symptomatische Schwierigkeiten in ihren Betrieben. Erst als sie die Ursache erkannten, waren sie in der Lage, ihre Probleme selbst zu lösen.
Beim STEAUF-Spiel reflektieren die Spieler ihre eigene Identität und machen sich bewusst, womit und mit wem sie sich identifizieren.

EXKURS 

Die Entstehung eines lebendigen Organismus lässt sich beispielhaft an unserer eigenen Existenzgründung erklären. Die Verschmelzung der weiblichen Eizelle mit der männlichen Samenzelle nennen wir Zeugung.
Aus dieser ersten Stammzelle entsteht ein lebendiger Organismus. Der neue Mensch ist demnach eine integrative Lösung. Zwei polare Kräfte verschmelzen miteinander und bilden eine neue Mitte: Das Herz.
1+1=3. Das ist die Gleichung der Natur, die so manchen Mathematiker zum Verzweifeln bringt. Das Wachstum der Natur ist nicht unbedingt rational logisch, dafür lebendig. Wo die Natur für Integration sorgt, entsteht neues Leben.
Anders ausgedrückt: Alles „Neue” in der Welt ist das Ergebnis einer Integration.
Aus dem ewig Gleichen kann nichts Neues entstehen. In der Natur ist das Zusammenwirken zweier polarer Kräfte Grundvoraussetzung für Energieerhöhung und lebendiges Wachstum.
Einige Menschen zucken vielleicht bei dieser Beschreibung jetzt schon zusammen. Sie lesen „energetisch” und „materiell” und befürchten, im Bereich der Esoterik gelandet zu sein. Keine Bange: Selbst Albert Einstein, der als Ausnahmephysiker bekannt ist und dessen wissenschaftliche Arbeit 1922 mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, erforschte das Verhältnis von Energie und Materie. In seiner bekannten Formel E = mc2, also: Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit im Quadrat, beschrieb er genau diesen Sachverhalt.

WAS BEDEUTET DAS FÜR LEBENDIGE ORGANISMEN?

Wenn wir materielle Zustände verstehen wollen – unsere Wirtschaftswelt ist doch stark materiell geprägt – dann kommen wir nicht umhin, uns auch energetische Zusammenhänge zu erschließen. Energie ist immer eine Vorstufe von materiellen Zuständen. Alles ist immer in Veränderung. Dinge materialisieren sich, lösen sich wieder auf und materialisieren sich wieder neu. Dieser Sterbe- und Werdeprozess ist uns vertraut.
Genau diesem Zusammenhang begegnen wir, wenn wir über die Identität eines Unternehmens nachdenken. Wir haben einen geistigen Anteil, (z. B. Unternehmensname, Logo und Unternehmer, etc.) und einen materiellen Anteil (z. B. Geld- und Warenfluss, Produkte, etc.). Das Unternehmen kann nicht existieren, wenn einer der beiden Aspekte vernachlässigt wird. Aus der Verschmelzung der beiden Anteile entsteht eine Mitte, das Herz.
Diese integrative Lösung nennen wir Lebendigkeit.

Auszug aus dem Buch von Aufleger, Stefanie (2019): Lebendige Unternehmen spielen!

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STEFANIE AUFLEGER

Lebendige Unternehmen lernen von der Natur! Nach diesem Leitsatz lebe und arbeite ich seit vielen Jahren. Gern teile ich meine Erfahrung mit anderen Unternehmer*innen, Führungskräften und Start-ups.

Meine Spezialgebiete sind: Führungsfragen, Betriebsentwicklung, Strategische Kommunikation, Krisen- und Konfliktmanagement. In der Supervision lege ich meinen Fokus auf die Bedürfnisse meines Gegenübers. Meine Impulse dienen der Motivation, der Reflexion, der Orientierung und der Ermutigung, den nächsten Schritt gehen zu können. Ab und an gibt es auch mal eine „Kick-in-my-Ass“-Ansage. Natürlich wertschätzende und nur dann, wenn es dem Vorankommen dient ;o)

Gern lade ich Sie in die STEAUF-Werkstatt nach Konstanz ein. Ein Austausch ist jedoch auch via Telefon oder Zoom/Skype-Meeting möglich. Terminanfragen bitte an kontakt@steauf.de.

Ich freue mich auf Sie!

Herzlicher Gruß
Stefanie Aufleger

TERMINANFRAGE

NATÜRLICH möchte ich mehr über das STEAUF Prinzip "LERNEN VON DER NATUR" erfahren.
Ich interessiere mich für einen kostenlosen Gesprächstermin (ca. 30 Min) mit Stefanie Aufleger in der STEAUF-Werkstatt.

Ein Gespräch wäre für mich am besten
telefonischvia Zoom/Skypein Verbindung mit einem persönlichen Besuch in der STEAUF-Werkstatt

Bitte kontaktieren Sie mich, wegen eines Terminvorschlags.


Lebendige Unternehmen lernen von der Natur. Seit Millionen von Jahren gestaltet die Natur ihre lebendigen Organismen höchst effizient, nachhaltig und gemeinwohlorientiert. Wäre es nicht sinnvoll, ein so erfolgreiches Wachstumskonzept auf Unternehmen zu übertragen? Genau das macht Stefanie Aufleger. Mit dem STEAUF Spiel zeigt sie den Weg auf, um lebendige Unternehmen zu gestalten. Spielerisch einfach lernen Unternehmen vom Best-Practice-Partner: Der Natur selbst.

Natürlich Wachstum – Das STEAUF-Prinzip zeigt lebendigen Unternehmeneinen natürlichen Weg aus der Krise. Inspiration bietet das virtuelle Wirtschaftsbuch „Lebendige Unternehmen spielen!“ als 360-Grad-VR-Rundgang.

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