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Für den Job brennen, ohne auszubrennen



Der Begriff „Burn-Out“ hat in den letzten Jahren weite Verbreitung gefunden. Damit sind chronische psychische Erschöpfungszustände gemeint, die bis zu Arbeitsunfähigkeit oder Suizid führen können. Eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts IMAS gibt nun Aufschluss darüber, wie die Österreicher zu diesem Thema stehen.

Dabei zeigt sich, dass nur eine Minderheit von 13 Prozent der Befragten Burn-Out als Modeerscheinung oder Simulantentum ansieht. 46 Prozent hingegen schätzen das Ausgebranntsein als ernstzunehmende Krankheit mit Ursachen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ein. 34 Prozent sprechen sogar von einer schwerwiegenden Erkrankung und sind der Meinung, aufgrund der zunehmenden Arbeitsverdichtung werde dieses Phänomen in Zukunft noch häufiger vorkommen.

Bei der Frage nach den besten Präventionsmöglichkeiten gegen Burn-Outsteht ausreichender Schlaf mit 64 Prozent an erster Stelle, gefolgt von einer guten Abgrenzungsfähigkeit zum Job („Abschalten können“) mit 60 Prozent und einem angemessenen Arbeitspensum mit 55 Prozent. Insgesamt verteilen sich die genannten Vorsorgemaßnahmen gleichmäßig auf berufliche wie private Faktoren.

Quelle: Statista