BONUS
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SANKTIONEN
7. Dezember 2022
Der Fisch stinkt vom Kopf. Der Chef will mit dem Kopf durch die Wand. Mitarbeitende schlagen sich die Köpfe ein und viele stecken den Kopf in den Sand. Die einen zerbrechen sich den Kopf, anderen wird er gewaschen. Und während mancher ein Brett vor dem Kopf hat versuchen immer mehr den eigenen aus der Schlinge zu ziehen.

All diese Probleme könnten ein Ende haben, wenn KOPFLOS in Unternehmen das neue Normal wäre.

Das wollen wir mal nicht hoffen, dass es soweit kommt. Denn wer würde im Betrieb entscheiden, wenn die Führungskräfte hirnlos, blind, taub oder stumm wären? Sollten wir selbst gar unseren Riecher verlieren oder müssten wir auf unseren Geschmack verzichten – wie fad wäre dann das Leben?

KOPFLOSE Unternehmen, das kann heißen: der Chef ist gegangen oder hat selbst den Kopf nicht bei der Sache. Vielleicht ist er physisch da, doch für die Mitarbeitenden nicht präsent. Er führt nicht, weil er vielleicht selbst in der Krise steckt.

Ich versuche mir das vorzustellen und male mir drei kopflose Szenarien aus:

Zum einen könnten die fehlenden Kapazitäten ausgelagert werden. Andere denken, sehen, entscheiden für mich. Auweia! Ob das gut geht? Kann nur hoffen, dass die neuen Köpfe vom Eigennutz nicht verblendet sind und mein Wohlbefinden stets im Auge behalten!

Die zweite Option wäre, dass die Fähigkeiten und Funktionen meines Kopfes auf andere Organe übertragen werden. Beispielsweise könnte dann das Herz auch noch sehen und der Darm zudem denken. Eine reizvolle Vorstellung – nur würde das aus evolutionärer Sicht viel zu lange dauern.

Da bleibt dann wohl nur die dritte Lösung: Wir passen auf, dass es erst gar nicht soweit kommt und wir unseren Kopf nicht verlieren.

Das klingt so leicht – vermutlich ist es das auch, wenn wir Wesentliches beachten. Gerade in Unternehmen kann ein Team schnell kopflos dastehen, wenn der Chef plötzlich und unerwartet geht – aus verschiedenen Gründen.

Viele Unternehmen stehen derzeit vor einem Generationenwechsel. Wie kann der gelingen?

Zum Beispiel, indem man den Wechsel gut vorbereitet und den Nachwuchs rechtzeitig in die Verantwortung nimmt. Den Prozess transparent gestaltet, alle mit einbezieht – und sich kompetente Hilfe holt, wenn’s gelingen soll!

Ja, mit einem Zwinkern gebe ich zu: letzteres ist ein kleiner versteckter Werbeblock 😉 Der wesentliche Aspekt darüber hinaus ist jedoch von großer Bedeutung:
Wer außen steht, steckt nicht drin! Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen können „mit Abstand“ viel klarer betrachtet und gestaltet werden, als wenn man Teil des Geschehens ist. Besonders dann, wenn der Kopf ausgewechselt wird, braucht es einen kontrollierten Übergang.

Da zahlt sich Schwarmintelligenz aus: Steckt die Köpfe zusammen und findet gemeinsam den besten Weg in eure erfolgreiche Zukunft!

In diesem Sinne: Kopf hoch!
Eure Stefanie

Freue mich über eure Kommentare!

www.steauf.de/kopflos

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