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Neue STEAUF Business Value Study

Leadership, STEAUF-Prinzip

Mit Konzepten, Beratungen und Seminaren begleitet STEAUF andere Unternehmer dabei, ihre Potentiale zu erkennen, sie auszuschöpfen und sichtbar zu machen.

EU verpflichtet Unternehmen zum wertvollen Wirtschaften

Unternehmen werden zunehmend nicht mehr nur nach ihren finanziellen Gewinnen bewertet. Globale Verantwortung und nichtfinanzielle Werte wie Achtung der Menschenrechte, Umweltbelange oder Soziale Gerechtigkeit spielen in der Unternehmenskommunikation eine immer größere Rolle.
Wie werden Werte jedoch in Unternehmen kommuniziert? Und für welche Werte besteht der größte Kommunikationsbedarf? Dazu hat die STEAUF Werkstatt Konstanz empirisch geforscht und ihre Ergebnisse in der neuen STEAUF Business Value Study veröffentlicht. Zusammen mit Studenten der Hochschulen und Universität Konstanz wurden dazu alle Gemeinwohl-Bilanzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert und ausgewertet.
Kommunikationsprofis sind von den Studienergebnissen überrascht, denn die Business Value Study zeigt auf, dass der Wert Menschenwürde unternehmensintern zu 52 Prozent am meisten kommuniziert wird. Auch wenn in Fachmedien immer wieder über die Wichtigkeit von Digitalisierung zu lesen ist, so belegt die Studie, dass Onlinemedien und Social Media in der Wertekommunikation intern mit 4,7 Prozent eine eher untergeordnete Rolle spielen. Genauso zeigt sich, dass Unternehmen mit Green-Washing und White-Washing-Aktionen bei ihren Mitarbeitern nicht so recht punkten: Werte werden überwiegend über Nudging, Mitarbeiterbeteiligung und Vertragliche Rahmenbedingungen vermittelt – allesamt keine klassischen Kommunikationsinstrumente.
Anlass für die STEAUF Business Value Study gab die Europäische CSR-Richtlinie, die ab 06.12.2016 als deutsches Gesetz in Kraft tritt. Danach werden alle Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter dazu verpflichtet, fortan zu ihrer Finanzbilanz auch einen Nachhaltigkeitsbericht  zu erstellen. Dieser Schritt soll europäische Unternehmen auffordern, sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften. Die Umsetzung dieses Gesetzes gilt ab dem Geschäftsjahr 2017 und wird bei Nichterfüllung mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro bestraft.
Der deutschen Wirtschaft entstehen mit der Umsetzung der EU Richtlinie geschätzte Mehrkosten in Höhe von 38 Millionen Euro.
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STEAUF-Studie über die Wertekommunikation in Unternehmen Deutschland, Österreich, Schweiz. Analyse aller Gemeinwohl-Bilanzen. Wegweisend für Unternehmenskommunikation in der Umsetzung der CSR-Richtlinie 2014/05/EU der Europäischen Union.