HARTE NUSS
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Wer hoch hinaus will, braucht ein stabiles Fundament. Das wissen wir bereits aus der Zeit in der Bauecke: auf dem Low-Level-Niveau kann man über Pfusch am Bau noch hinwegtäuschen. Sobald das Bauprojekt in den High-End-Bereich kommt, wird Schlamperei bestraft und bringt das Werk zum Einsturz!

Mein Beitrag heute richtet sich an die Führungskräfte, die bereits über Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung nachgedacht haben. Ich rede nicht vom CO2-Gehalt der heißen Luft, die in den Chefetagen produziert wird. Was ich meine, ist: Wo sind die Risiken, die ein Unternehmen zum Einsturz bringen kann?

Bei allen äußeren Herausforderungen, wie Energiepreise, Personalmangel und Ressourcenknappheit richte ich heute den Fokus auf ein höchst brisantes Gefahrenpotential:

Wie stabil läuft der Betrieb, wenn der Chef ausfällt?

Ok, es gibt Unternehmen, da würde das lange Zeit gar keiner merken. Auch mir schießen direkt einige Namen durch den Kopf, wo der Chef selbst als die größte Gefahr für den Fortbestand des Betriebes gilt …

Genauso gut kann es immer wieder passieren, dass jemand plötzlich und unerwartet geht und der Betriebsfluss ins Stocken gerät. Doch für diesen Fall hat jede verantwortliche Führungskraft hoffentlich einen Notfallplan in der Schublade? Falls nein – höchste Zeit!

Was ist jedoch, wenn der Chef durchdreht? Sie oder er gar nicht mehr in der Lage ist, den Betrieb zu führen? Die Führungslosigkeit eine existenzielle Krise nach sich zieht?

Erfahrene Berater setzen beim Coaching im Top-Management genau an diesem Punkt an. Ein Betrieb gilt dann erst als gesund, wenn jede Position jederzeit ersetzt werden kann. Stichwort Schwarmintelligenz: die Verantwortung ist auf mehrere Schultern verteilt.

Damit Chefs auch unter Druck nicht zusammenbrechen und agieren können, brauchen sie eine stabile Grundlage. D.h. konkret, sie sind innerlich aufgeräumt, haben ihre Baustellen in Ordnung gebracht, sind emotional ausgeglichen und mit sich und ihrer Umwelt im Reinen.

Führungskräfte, die sich und ihr Leben reflektieren, behalten den Überblick und treffen bessere Entscheidungen. Sie ruhen in sich und schöpfen aus ihren inneren Ressourcen. Das wurde bereits mehrfach nachgewiesen.

Das erfordert Mentaltraining – heute mehr denn je! Ein Muskel, der nicht bewegt wird, verkümmert genauso wie eine unter Druck geratene Führungskraft, die es mit der mentalen und geistigen Hygiene nicht so ernst nimmt und alles in sich hinein frisst.

Unter Druck entstehen Rohdiamanten. Doch nur der letzte Schliff macht sie wertvoll und edel!

Also, liebe Führungskräfte, ab ins „Schleiferstüble“! Lasst euch veredeln, denn wir brauchen euch – gesund, stark und klar!

In diesem Sinne: bleibt stabil!

Eure Stefanie

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